THC und CBD – Was ist der Unterschied?

Während Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannibidiol (THC) die zwei wichtigsten chemischen Verbindungen sind, die in der Cannabispflanze gefunden werden, sind die beiden kaum gleich.

THC ist das psychoaktive Cannabinoid in Marihuana, das Ihnen das Gefühl vermittelt, „high“ zu sein, während CBD vollständig nicht-psychoaktiv ist und keine der euphorischen, bewusstseinsverändernden Wirkungen von THC aufweist. CBD gehört zu mindestens 85 verschiedenen aktiven Cannabinoiden, die in Cannabis vorkommen, macht aber 40% des gesamten Cannabinoidgehalts der Pflanze aus.

Mechanisch gesprochen teilen THC und CBD einige der gleichen Zielrezeptoren im Gehirn. THC wirkt hauptsächlich auf die Rezeptoren CB1 und CB2, die klassischen Cannabinoidrezeptoren, die an Stimmung, Appetit, Schmerz und Gedächtnis beteiligt sind. CBD kann indirekt auf die beiden Rezeptoren wirken, allerdings mit einer deutlich geringeren Affinität, weshalb Sie die psychologischen Auswirkungen nicht spüren werden.

Zusammengenommen kann CBD die Wirkung von THC ausweiten, CBD wirkt jedoch, wenn es von sich aus eingenommen wird, auf den 5-HT1A-Rezeptor, den am weitesten verbreiteten 5-HT-Rezeptor im gesamten zentralen Nervensystem. Es wird angenommen, dass die Downstream-Vorteile von CBD aus der Stimulation dieses prominenten Rezeptors resultieren.

Wir wissen, dass CBD in den folgenden Systemen im Gehirn auf das 5-HT1A wirkt:

  • Das Dopamin-System – reguliert viele Aspekte von Verhalten, Kognition, einschließlich Belohnungsverhalten und Motivation.
  • Das Serotonin-System – beteiligt an CBDs antidepressiven, angstlösenden, neuroprotektiven Vorteilen.
  • Das Opioid-System – CBD wirkt als „allosterischer Modulator“ auf Ihren Opioid-Rezeptoren, um Schmerzen und die Auswirkungen chronischer Entzündungen zu reduzieren.

Das Verständnis der komplizierten Details der CBD-Neurologie ist eine unglaublich komplexe Aufgabe, da wir die spezifischen Reaktionswege und -mechanismen noch nicht klären können.